AM Pendix - Finale !

      AM Pendix - Finale !

      AM7, nun AM9- Pendix, 2. Teil:

      Nun habe ich endlich – wie angekündigt - das so geniale AM7 mit Pendix von Hr. Hammel/ Hr. Demel noch etwas umgebaut, so dass es noch mehr meinen – und diese wollen auch immer erst einmal herausgefunden werden - Ansprüchen gerecht wird.... Ich kann da nicht anders...

      Habe nun den Akku an der Sattelstange montiert, da sich der Akku, der Große zumal, immer ein wenig wie ein Anhänger angefühlt hat.
      Hierzu musste der Akkuhalter modifiziert werden – recht mühevoll – s. runde Aussparung für die Sattelstützenklemme, aber final super geworden.
      Freihändig geht jetzt auch wieder – bei gutem Tempo ziemlich schön... Nun sieht es m.E. auch noch etwas besser aus.

      Habe noch die 9-fach Capreo eingebaut, damit ich mein geliebtes 9er Ritzel habe, vorne mit 50er – das geht gut.
      Der Pendix will ohnehin etwas Drehzahl...
      Und dann die Bedienbarkeit: einfach Drehen, mehr Schub oder weniger und ab geht’s, oder aus.
      Bergauf, lange Strecken - alles ein Witz damit.

      Achtung, Überlesen, wer es nicht wissen will, z.B. Elektro- o. Pendixschmäher u.a.:
      Meine Frau fuhr zweimal mit dem Pendix in die Stadt, machte den Motor an und dachte währende der Fahrt, „der hilft ja gar nicht so stark“, bis sie erst knapp zwei Kilometer später merkte, dass er nicht an war (man muss zweimal „an“ drücken, wg. „Akkutiefschlaf“). Auf dem Rückweg, da hat sie es geschafft.
      Nun der Hammer: ein paar Tage später das exakt gleiche, sie hat wieder nicht gemerkt, dass er noch aus war.... Was soll mir das sagen? Sie ist nicht so klug, wie ich denke? Ich selbst nicht (s. meinen vorherigen Beitrag)?

      Splittergruppen-Karfreitags-Ausfahrt

      Nein, man merkt manchmal gar nicht, das er einfach noch aus ist; vorausgesetzt, nicht bergauf und man selbst noch frisch.

      Habe noch den Leuchtkranz weitestgehend abgeklebt.
      Einfach nur der Hammer – Herrn Hammel auch noch mal ein großen Dank für das tolle Rad – alles so einwandfrei und schön- zum Hinknien.
      Ich glaube, es hat wenigstens noch einen Weiteren infiziert – aus Süddeutschland/ Hessen, wir telefonierten einmal vor Wochen – wie ist da das Ergebnis?

      Jürgen, schön, dass Du wieder zurückgefunden hast – alles andere wäre ja auch wirklich Wahnsinn gewesen...! Hast mich ja auch mit abhängig gemacht, neben meinem Freund Wolfram, der es ausgelöst hat.

      Viele Grüße
      TaW
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „sophie“ ()

      Ah. Der Thomas hat wieder was Neues.
      Ich ärgere mich ja immer noch, nicht doch mal probegefahren zu sein...

      Sieht schon mächtig aus - diese dicke Röhre hinter der Sattelstange.
      Wo war die vorher noch mal - in der Gepäcktasche?

      Ich bin da etwas gespalten - die Technik des Pendix finde ich schon genial.
      So schlank und selbstenthalten nur in der Kurbel - mit Drehmomentsensor.

      An den Akku müsste ich mich erst gewöhnen.
      Vorne so ein leichter, filigraner Rahmen und dann hinten so ein Raketenwerfer. Puh.

      Ich als (zuweilen) Elektronik-Bastler würde ja schon darauf schielen, die Röhre zu knacken und die Zellen irgendwie in eine andere Form zu bringen.
      Ideal wäre eigentlich so kubisch / tetraederförmig dass es genau in ein Rahmen-Dreieck passt.
      Mit 3D-Druck ließe sich sicher eine neue Hülle zaubern.
      Vielleicht eine Idee für den kommenden Winter, Thomas? ;)

      Aber schön, dass es erst mal vernünftig feste ist und gut fährt.
      Wann ist denn die nächste Ausfahrt?

      Gruß, Christian
      Parts falling off my bicycle are of the finest English craftsmanship.
      Ein ganzheitlich konstruiertes Pedelec würde die Röhre als tragendes Rahmenteil vorsehen, die Masse möglichst tief anordnen und immer noch ein Entnehmen des Akkus zum mobilen Laden ermöglichen.

      So richtig überzeugt mich noch keine der technischen Optionen. Der Motor vor, über und insbesondere neben dem Tretlager macht einen ziemlichen breiten Q-Faktor. Er erhöht das auf Kettenblatt, Kette und Ritzel wirkende Drehmoment und den Verschleiß. Hinter dem Freilauf der angetriebenen Nabe gibt es keine Rekuperation. Nabenmotoren wiederum erhöhen die ungefederten Massen und konkurrieren mit der Schaltung am Hinterrad um den Platz. Die Kombination mit einem Piniongetriebe treibt die Gesamtkosten in absurde Bereiche. Wobei die Nabenmotoren nur eine bescheidene Bremswirkung aufbringen. Beim Anhalten oder bei größeren Gefällen muss nachwievor überwiegend mechanisch und thermisch, ohne Rekuperation gebremst werden. Mechanisch am einfachsten ist das Eingangrad mit Nabenmotor. Beim Anfahren und am Berg wirkt bei gleichbleibender Tretfrequenz der Elektromotor anstelle einer mechanischen Untersetzung. Aus meiner Sicht macht es mehr Sinn am Berg die Geschwindigkeit zu halten als in der Ebene, auf gemeinsam mit reinen "Bio-" Radlern genutzten Wegen die Reisegeschwindigkeit auf 25km/h und mehr zu steigern. Wobei 250W Motoren bei schwereren Fahrern oder bei Zuladung bald an ihre Grenzen kommen.

      Wie mechanisch einfach und billig könnte ein Elektrozweirad sein, wenn wir auf das sportliche Mittreten verzichteten. Bei den Mofas meiner Jugendzeit waren die Pedale ja auch reine Dekoration. Was bei Nutzradlern und Berufspendlern Reichweiten vergrößert und Pendelzeiten vermindert wird in der Freizeit albern. Der durch Alter, Trainingsmangel oder Übergewicht nur geringfügig beeinträchtigte Radler könnte ja auch einfach seine Ziele in bezug auf Entfernung, Höhenmeter und Zeit beschränken.
      Uiuiui.
      Jetzt haben wir hier aber eine Grundsatzdiskussion - dabei ging es ja um das Pendizierte AM.

      Den Antrieb am Tretlager finde ich schon Okay.
      Das haben ja auch viele Pedelecs von der Stange - nur halt feste im Rahmen verbaut.
      Rekuperation ist bei Fahrrädern wie ich mal gelesen habe eh überbewertet, da die Gewinne durch die geringe Masse und den hohen Windwiderstand vernachlässigbar sind, um damit signifikante Reichweitenvorteile zu erzielen.

      Für Nachrüstung ist der Pendix da wirklich ideal - was Optik und Komfort und Geräusch angeht.
      Vielleicht könnte man noch etwas am Gewicht optimieren und halt - speziell beim AM - eine optisch gefälligere Lösung für den Akku finden. Sagte ich ja schon.
      Ideal wäre eigentlich irgendwo im Space-Frame aufgehängt. Da ist ja Volumen genug...

      Gruß, Christian
      Parts falling off my bicycle are of the finest English craftsmanship.
      Grundsätzlich interessant: vivax-assist.com

      Der Motor ist im Sitzrohr versteckt (≥30,9mmØ) und wirkt über ein Kegelgetriebe auf eine Shimano Hollowtech II Achse. 200W Motorleistung, wovon 120W am Hinterrad ankommen soll. Externes Akkupack mit 6Ah, 850g, für 60 Minuten Volllast, in einer Satteltasche oder in einer Trinkflaschenattrappe. Systempreis um 3.000 Euro, also auf Augenhöhe mit unserer Lieblingsfahrradmarke. Optional 9Ah, 1250g, 90 Minuten. Die Wirkung von 120W kann man hier ausrechnen: kreuzotter.de/deutsch/speed.htm. Leider finden sich keine Angaben über die Länge der Motoreinheit. Bei einem Moulton mit kurzem Sitzrohr und langer, tief darin versenkter Sattelstütze könnte es eng werden.

      Ein Freund von mir fährt das: kingsong.com/show-28-7.html.

      Es soll an dieser Stelle nur als Beispiel für minimalistische Elektromobilität ganz ohne kardiosportliche Ambitionen dienen. Wobei langes, aufrechtes und freihändiges Stehen und Balancieren auf dem Fahrzeug durchaus anstrengend, ermüdend und mitunter eher ungesund für Rücken und Bandscheiben ist, von der Sturzgefahr ganz abgesehen. Im Prinzip ließe sich ein Antrieb mit diesen Eckdaten auch in ein Zweirad einbauen (1500W/3000W Dauer-/Spitzenleistung, bis 50km/h, 680-1360Wh Akkukapazität, 60-120km behauptete Reichweite, um 18kg Systemgewicht).

      1500W in einem unverkleideten Liegerad reichten sogar für 80km/h, verkleidet für 100km/h. Vor allem ermöglicht der Antrieb auch eine entsprechende Rekuperation. Zusätzliche Scheibenbremsen müssten nur noch bei extremem Gefälle oder bei Notbremsungen eingreifen. Im normalen Fahrbetrieb genügt die elektrische Bremse, was dann auch jedesmal vollständige Rekuperation mit entsprechender Reichweitenverlängerung bedeutet. Womöglich ist oder wird die selbstbalancierende Steuerelektronik sogar billiger als die Zweiradmechanik (zweites gelenktes Rad, Rahmen, Sattel, Bremsen, ggf. zusätzlicher Pedalantrieb und Schaltung), deren Zusammenbau viel Handarbeit erfordert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „hp12c“ ()